Alte Fußleisten entfernen ohne den Putz darunter zu beschädigen

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Alte Fußleisten entfernen ohne den Putz darunter zu beschädigen

Bevor Sie mit dem Entfernen alter Fußleisten beginnen, sollten Sie den Zustand des Putzes und die Art der Befestigung genau prüfen. Bei genagelten oder geschraubten Leisten arbeiten Sie am saubersten mit einem spitzen Stemmeisen und einem Fuchsschwanz: Fahren Sie das Stemmeisen vorsichtig zwischen Wand und Leistenkante, hebeln Sie die Leiste wenige Millimeter ab und ziehen Sie gegebenenfalls vorhandene Nägel mit einer Zange auf der Rückseite heraus. Vermeiden Sie unbedingt ein ruckartiges Hebeln direkt an der Wand, da sonst Putzstücke ausbrechen. Bei verklebten Leisten hilft ein Cuttermesser, um die Klebefuge zunächst rundum sauber einzuschneiden und die Verbindung zu lösen.  afutura  sich dabei stets schrittweise von einem Ende zur anderen Seite vor, und setzen Sie ein flaches Spachtel oder ein breites Meißelblatt als Schutz zwischen Leiste und Wand ein. So gelingt die erste Phase Ihrer renovierung schrittweise fast ohne Druck auf den Putz.



Wenn die Leisten festsitzen oder bereits mehrfach überstrichen wurden, ist Wärme ein zuverlässiger Verbündeter. Erhitzen Sie die Leiste mit einem Föhn oder einer Heißluftpistole auf niedriger Stufe gleichmäßig, bis der Lack oder die Farbe weich wird und der Kleber nachgibt. Wichtig ist, dass Sie die Wärmequelle in ständiger Bewegung halten, damit der Putz dahinter nicht austrocknet oder Risse bekommt. Anschließend hebeln Sie die Leiste mit einem flachen Spachtel ab, wobei Sie das Werkzeug parallel zur Wand führen und nie als Hebel direkt gegen den Putz einsetzen. Bei sehr hartnäckigen Stellen können Sie zusätzlich ein dünnes Sägeblatt verwenden, um die Klebeschicht zu durchtrennen – aber auch hier gilt: nur parallel zur Wand arbeiten. Diese Methode eignet sich besonders, wenn Sie Ihre renovierung schrittweise planen und zunächst nur einzelne Bereiche freilegen wollen. Prüfen Sie nach jedem abgelösten Abschnitt mit der Handfläche, ob der Putz noch glatt und fest ist, und dehnen Sie auftretende kleine Unebenheiten sofort mit etwas Spachtelmasse, bevor Sie weitermachen.

Nachdem alle Leisten entfernt sind, bleibt oft die Frage nach Kleberesten oder Farbschichten auf dem Putz. Diese sollten Sie niemals mit einem scharfen Spachtel abkratzen, da dies die Oberfläche zerstört. Stattdessen weichen Sie die Rückstände mit etwas warmem Wasser und einem weichen Schwamm ein, oder verwenden Sie einen speziellen, lösemittelarmen Reiniger, den Sie kurz einwirken lassen. Danach lassen sich die Reste mit einem Kunststoffspachtel oder einem feinen Schleifvlies abtragen, ohne den Putz anzugreifen. Sollten dennoch kleine Kanten oder Löcher entstehen, füllen Sie diese mit einem flexiblen Füllstoff und schleifen Sie nach dem Trocknen mit feinem Papier glatt. Zum Abschluss kontrollieren Sie die gesamte Wand auf Risse und Unebenheiten – eine wichtige Etappe Ihrer renovierung schrittweise, denn so stellen Sie sicher, dass der neue Untergrund einwandfrei für die nächste Gestaltung ist. Wenn Sie diesen ruhigen und präzisen Arbeitsrhythmus einhalten, bleibt der Putz nicht nur unversehrt, sondern Sie sparen sich auch viel Nacharbeit beim Glätten und Neuverputzen.